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Unser Dorf

Westhausen liegt 330 m über dem Meeresspiegel in einem von der Natur geschaffenen, breiten und flach auslaufenden von Schlechtsart und Haubinda bis über Gellershausen hinaus breit gestreckten Tal mit hügeligem Landschaftsbild. Die in diesem so beschriebenen Tal aus westlicher Richtung fließenden Gewässer Rötenbach, Bollande und Schildscheide vereinigen sich mit Quelladern zur Westhäuser Kreck.

 

Das Dorf Westhausen (der Orstname bedeutet so viel wie die in westlicher Richtung gelegenen Häuser) liegt an zwei bedeutenden Wegen des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Meiningen, an der Straße von Hildburghausen nach Königsberg und von Römhild nach Heldburg. Das Klima der Gegend ist mild, da die Vorhöhen im Norden und Westen vor den rauen Winden des Thüringer Waldes schützen.

 

​​Die Ersterwähnung Westhausens

Erstmals urkundlich erwähnt wird Westhausen im Jahre 776. Am 6. Juni diesen Jahres wurde eine Urkunde ausgestellt, in der ein gewisser Ruduch dem Kloster Fulda im Falle seines Todes alle seine Güter zu Westhausen im Gau Grabfeld samt seiner Errungenschaften hinterlässt. ​​​

Unsere Sehenswürdigkeiten

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St.-Skilians-Kirche

Die das Ortsbild prägende Kilianskirche stammt aus dem Jahr 1466. Den etwa acht Meter langen und sieben Meter breiten Hochchor samt dem Altarraum überspannt eine Kombination aus Kreuz- und Netzgewölbe mit vier Schlusssteinen. Das mittlere Fenster des Chores, mit der farbigen Darstellung des gekreuzigten Christus als Auferstandenen, ist Mittelpunkt des Chorraumes. Das Kirchenschiff mit einem etwa quadratischen Grundriss und einem Satteldach wird von einer Kassettendecke überspannt. Die Orgel auf der Westempore schuf 1750 der Hildburghäuser Orgelbaumeister Johann Christian Dotzauer. 

Der dreistöckige Kirchturm mit vier Glocken besitzt in der Basis einen romanischen Kern sowie eine spitz zulaufende Turmhaube aus dem Jahr 1876. Die älteste Bronzeglocke wurde 1520 gegossen.

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Stausee 

Ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber ist der Westhäuser Stausee. Der 12 ha große Stausee, der die Gellershäuser Kreck aufstaut, wurde 1968 angelegt, um die umliegende Ackerfläche zu beregnen. 

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Märzenquelle

Am Dorfrand in Richtung Gellershausen befindet sich die Märzenquelle. Ein Ort zum Verweilen und Entspannen für die Ganze Familie. 1995 wurde der Sockel und die neue Steintafel angebracht. 

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Alte Schule

Die 1985 eingeweihte Schule befindet sich im Ortskern. Dort wurde zweiklassig unterrichtet. Vor dem ersten Weltkrieg hatte Westhausen im Durchschnitt 110 Schulkinder. Bis zum Schuljahr 1957/58  wurde an dieser Schule unterrichtet. Durch die Änderungen der 2. SED Parteikonferenz beschloss man die Schule zu schließen und den Schulbetrieb in Haubinda aufzunehmen. 

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Backhaus

Westhausen hat zwei Backhäuser, wovon eines noch zu besonderen Anlässen, wie dem Backhausfest, genutzt wird. Beide historische Gebäude wurden in den 1990er Jahren umfassend saniert. 

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Brauhaus

Bis 1976 wurde im örtlichen Brauhaus Bier gebraut. Das Braurecht bestand bereits seit 1690. In den 1990er Jahren wurde das Brauhaus umfassend saniert und neu eingeweiht. Als Veranstaltungsraum und Sitz des Jugendszimmers ist das neu erstrahlte Brauhaus von da an ein zentraler Ort des Dorfes.

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Trinkbrünnla

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​Lichtstube

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Ob gelebte Geschichte, modernes Dorfleben oder Entspannung, in Westhausen haben Sie alles an einem Ort!

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